April 2026: Positive Saisonbilanz für Hotellerie
St. Moritz – Die Oberengadiner Hotellerie verzeichnet in der Wintersaison 2025/26 total 962'091 Logiernächte. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 0,5 Prozent. Während die Monate November und März hinter dem Vorjahr lagen, sorgten die restlichen Monate für eine insgesamt positive Saisonbilanz. Die Schweiz bleibt der wichtigste Herkunftsmarkt, gefolgt von Deutschland und den USA.
Schneesichere Pisten, sonniges Wetter und ein vielschichtiges touristisches Angebot lockten Gäste aus aller Welt in den Engadiner Winter. Der Aufwärtstrend der letzten Wintersaisons setzt sich fort: Mit 962'091 Logiernächten erreicht das Oberengadin den höchsten Wert seit der Saison 2010/11. Während die Hotels der Orte des Brands Engadin einen leichten Rückgang von 2,9 Prozent verzeichnen, legen die Hotels in St. Moritz um 4,3 Prozent zu. Insgesamt resultiert für die Destination ein Wachstum von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Deutliche Unterschiede zwischen den Monaten
Die Entwicklung der einzelnen Monate zeigt markante Abweichungen gegenüber der Vorsaison. Während sich Januar (+0,4 Prozent) und Februar (+4,8 Prozent) nahe an den Vorjahreswerten bewegen, fallen die Veränderungen in den übrigen Monaten deutlich stärker aus: November (-17,3 Prozent), Dezember (+10,4 Prozent), März (-12,9 Prozent) und April (+14,0 Prozent).
Die Rückgänge im November und März sind insbesondere auf einen früheren Wintereinbruch, der den goldenen Herbst beendete, sowie auf das Ausbleiben der Freestyle WM zurückzuführen. Demgegenüber profitierten der Dezember von attraktiven Wetter- und Schneeverhältnissen sowie der April von der günstigen Lage der Osterfeiertage.
Zwei Drittel aus der Schweiz, Deutschland und den USA
Mit einem Anteil von 44,1 Prozent bleibt die Schweiz der bedeutendste Herkunftsmarkt der Oberengadiner Hotellerie. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies jedoch einem Rückgang von 6,4 Prozent. Deutschland behauptet mit einem Wachstum von 2,0 Prozent den zweiten Rang, gefolgt von den USA, die mit einem Plus von 16,0 Prozent das stärkste Wachstum unter den wichtigsten Märkten verzeichnen. Auch Italien auf Rang vier legt mit 10,2 Prozent deutlich zu.
Insgesamt zeigt sich eine zunehmende Diversifizierung der Herkunftsmärkte: Während der Schweizer Markt leicht rückläufig ist, verzeichnen mehrere internationale Märkte ein teils deutliches Wachstum und tragen damit zur positiven Entwicklung der Wintersaison bei.
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Engadin Tourismus AG
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