2025: Rekordjahr für Oberengadiner Tourismus
Mit rund 1,8 Millionen Logiernächten erreicht die Oberengadiner Hotellerie im Kalenderjahr 2025 den höchsten Wert seit 2010. Massgeblich dazu beigetragen haben die stabile Nachfrage aus dem Heimmarkt, ein starkes Wachstum aus dem US-Markt (+21,9 Prozent) sowie gestiegene Frequenzen in den ansonsten schwächeren Monaten, insbesondere im Herbst. Auch die Logiernächte in der bisherigen Wintersaison 25/26 per Ende Dezember sind um 5,7 Prozent gestiegen – wobei der Dezember gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Prozent zunahm.
Die Jahresbilanz der Oberengadiner Hotellerie ist da und gibt allen Grund zur Freude. Das Jahr 2025 konnte mit einem Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen werden. Die Hälfte der Logiernächte wurde durch Schweizer Gäste generiert. An zweiter Stelle folgt Deutschland mit 12,7 Prozent, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 6,4 Prozent. Im Jahresverlauf verzeichnen lediglich die Monate Februar und November einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, alle anderen Monate registrieren ein Wachstum. Die durchschnittliche Auslastung der Hotels ist um 1,6 Prozentpunkte auf 43,5 Prozent gestiegen.
Heimmarkt, Vereinigte Staaten und Saisonverlängerung
Die positive Jahresbilanz ist insbesondere auf die kontinuierlich stabile Nachfrage aus dem Heimmarkt zurückzuführen. Eine ebenfalls entscheidende Rolle hat die Zunahme von 21,9 Prozent an Gästen aus den Vereinigten Staaten gespielt. Auch die FIS Freestyle WM im März hat zu einem Anstieg der Gästezahlen um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geführt. Ebenso erweisen sich die Bemühungen zur Saisonverlängerung im Herbst als erfolgreich, was sich in erhöhten Gästezahlen manifestiert hat.
Saisonbilanz per Ende Dezember
In der laufenden Wintersaison zeigt die Bilanz ein ebenfalls positives Wachstum von 5,7 Prozent. Dies ist auf einen sehr starken Dezember zurückzuführen, der 10,4 Prozent über dem Vorjahreswert liegt. Die wichtigsten Herkunftsmärkte im Weihnachtsmonat sind die Schweiz (relativer Anteil 40,9 %), Deutschland (18,1 %), die Vereinigten Staaten (6,7 %), Italien (6,5 %) und das Vereinigte Königreich (4,5 %). Alle genannten Märkte verzeichnen ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr.
Bildlegende
Die Muottas-Muragl-Bahn im herbstlichen Lärchenwald mit Blick auf die Oberengadiner Seenplatte. © Engadin Tourismus
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